Gefässchirurgie in Dänemark: Ohne Simulation keine Operation

Pflicht zur Simulation in der Ausbildung der Gefässchirurgie in Europa und Dänemark

In Dänemark müssen Ärzte, die eine gefässchirurgische Ausbildung absolvieren, eine Simulationsprüfung bestehen, bevor sie Patienten operieren dürfen. Das sei das einzig Richtige, sagt der Chefarzt des Rigshospitalet-Krankenhauses.

Prof. Dr. Jonas Eiberg, Chefarzt der gefässchirurgischen Abteilung des Rigshospitalet, sagt: „Unsere Assistenzärzte dürfen einfach nicht in das Ballonieren und Stenting von Patienten einbezogen werden, bevor sie die Prüfung bestanden haben“.

Eiberg ist auch als klinischer Assistenzprofessor für die Ausbildung von Gefässchirurgen in Ostdänemark verantwortlich. Dr. Eiberg erklärt, dass es eine behördliche Auflage gibt, dass alle Assistenzärzte während ihrer gefässchirurgischen Ausbildung ein Simulationstraining absolvieren müssen.

angiologie und andere gefässchirurigische Operationen simulieren

„Im Rigshospitalet sind wir einen Schritt weiter gegangen. Unsere gefässchirurgischen Assistenzärzte kommen einfach nicht in die Nähe der Patienten, bevor sie das Simulationstraining und alle Prüfungen absolviert haben. Diese Reihenfolge ist die einzige, die Sinn macht“, sagt Professor Eiberg.

„Wir haben damit begonnen, simulierte endovaskuläre Ballon- und Stent-Interventionen zu üben, aber die Zukunft ist breit. Es gibt viele andere gefässchirurgische Eingriffe, bei denen ein Simulationstraining durchgeführt werden kann und sollte – zuallererst im Interesse der Patientensicherheit“, so Eiberg.

Den vollständigen Artikel über Simulation in der dänischen medizinischen Ausbildung hat Simbionix/3D, der Reavita-Partner, in englisch publiziert. Recherchiert hat den Text die medizinische Fachzeitschrift „Dagens Medizin“.

Reavita bietet eine breite Palette von Simbionix/3D-Simulatoren. Sie bieten alles, vom Normalfall und häufigen Pathologien bis zum sehr seltenen Krankheitsbild in höchstem Realismus. Es sind auch eigene Fälle im Simulator intergrierbar. Die Vorgaben der Fachgesellschaft sind natürlich integrier- und umsetzbar.

Für die Schweizer Gefässchirurgie verfügbar sind 3 Angio Mentor-Mentor-Simulatoren für Angiologie, Kardiologie und Neurologie.

Kontaktieren Sie uns, wie erste Schweizer Spitäler Simulationen von Simbionix/3D und Reavita einsetzen.

COVID-19-bewährt: Neue Einweg-Turbine für Ihre Ergospirometrie

hygienische Turbine für Ergospirometrie in der Schweiz bei Covid-19 und Corona

In der Covid-19-Pandemie zeichnet sich CORTEX durch spezielle Innovationskraft aus und bestätigt gleichzeitig die Investitionssicherheit der Ergospirometrie-Lösungen: Nun können Sie bestehende CORTEX-Systeme auf Einweg-Turbine umrüsten!

Dies ist aktuell die bevorzugte Option im gesamten Gesundheits- und Sportsektor: Eine Einwegturbine, die einfach auf die Gesichtsmaske montiert und nach der Messung entsorgt werden kann.

Die wichtigsten Vorteile für die zeitgemässe Ergospirometrie:

  1. keine Reinigung/Desinfektion erforderlich
  2. garantiert hygienisch einwandfrei
  3. Turbine ist vorkalibriert – keine Volumenkalibrierung nötig
  4. sehr einfache Handhabung – schnelle Montage am Maskenadapter

Die Turbine ist geeignet für die stationären und voll mobilen Ergospirometrie-Systeme:

Einführungspreis für die Schweizer Ergospirometrie

Die Einwegturbine für CORTEX Spiroergometrie ist ab sofort in der Schweiz in praktischen Packungen von 100 Stück erhältlich. Und dies zum Einsteiger-Spezialpreis für bestehende und neue CORTEX-Kunden von Reavita – nur für kurze Zeit!

CORTEX und Reavita AG

Reavita AG ist seit 2011 geprüfter, autorisierter Schweizer Partner von CORTEX Biophysik und stellt auch Wartung und Service sicher.

Gynäkologie-Simulator: Neues Modul Spekulum-Untersuchung und Pap-Test verfügbar

Gynäkologie Ausbildung mit Simulation in der Schweiz

Der medizinische Simulator PELVIC Mentor ermöglicht es, detaillierte Kenntnisse der Anatomie des Beckens (Pelvis) zu erhalten und die umfassenden Fähigkeiten zu erwerben, die für die Durchführung von Beckenuntersuchungen erforderlich sind.

Neu ist das Modul Spekulum-Untersuchung und Pap-Test (Papanicolaou-Test) verfügbar. Das Modul bietet Schritt-für-Schritt-Übungen, um selbstgesteuert die Untersuchung des Gebärmutterhalses zu lernen, ebenso einen Pap-Test unter Verwendung von lebensechten Spekulum- und Pap-Abstrich-Instrumenten.

Dieses Hybridmodell des PELVIC Mentor von Simbionix/3D Systems kombiniert physisches und virtuelles Simulationstraining.

Nutzen des Moduls Spekulum-Untersuchung und Pap-Test

  • Visualisierung von Spekulum- und Pap-Abstrich-Werkzeugen im virtuellen anatomischen Modell als Orientierungshilfe
  • Skala von Patientenbeschwerden: Ermöglicht die Überwachung der Schmerzen des Patienten, um die Untersuchungserfahrung zu verbessern
  • Dynamisches anatomisches Verhalten ergibt ein realitätsgetreues Bild der Aktionen im Inneren des Beckens
  • Mehrere austauschbare physische Gebärmutterhalse – Nullipara (para 0), Multipara (Pluripara), Parität: Erlauben das Abtasten und Erkennen unterschiedlicher Anatomien
  • Leistungsberichte: Lernende und Ausbilder erhalten objektive Übungsergebnisse, die man überprüfen und nachbesprechen kann.

Der Skills-Simulator für die moderne Gynäkologie

Der PELVIC Mentor ist ein herausragendes didaktisches Hilfsmittel, das Auszubildenden sofortiges Feedback bietet, wenn sie eine rBeckenuntersuchung unter sehr realistischen Bedingungen üben. Die einzigartige Kombination aus anatomischer Struktur des Modells, Fingergefühl und virtuellem Modell stellt ein wirksames Schulungsinstrument dar, das Können und Selbstvertrauen entwickeln hilft.

Detaillierte Informationen, Vorteile, Stimmen aus der Praxis, Videos und weitere Simulatoren für die nachhaltige Gynäkologie-Ausbildung in der Schweiz.

Medizinische Simulation ist herkömmlichen Ausbildungen überlegen

Mit Simulation werden angehende Ärzte schneller ausgebildet, enorme Kosten und Leid infolge Fehlleistungen minimiert und die Fähigkeiten des Fachpersonals objektiv messbar: In zahlreichen Ländern und Fachgesellschaften sind Skills- und Patienten-Simulation deshalb stark verbreitet oder sogar bereits Pflicht. In den USA besteht z.B. ein Teil der Facharztprüfung für Gastroenterologen im praktischen Fall-Handling am Simulator von 3D Systems/Simbionix.

Dank der herausragenden Qualität hat Reavita Simbionix/3D Systems gewählt und ist autorisierter Schweizer Partner. Wir stellen auch Einschulung und After-Sales-Care in der Schweiz sicher.

Bei Reavita finden Sie zudem modernste Patienten Simulatoren von Gaumard, die ebenfalls für das bessere Training und die raschere Ausbildung von medizinischem Fachpersonal entwickelt wurden.

Holen Sie das Beste aus dem Gaumard-Simulator heraus: Mit einem Webinar

Webinar für Simulatoren von Gaumard in de Schweiz

Lernen Sie in Ihrem eigenen Tempo mit den kostenlosen pädagogischen Webinaren von Gaumard, dem Schweizer Partner von Reavita AG.

Die Webinare von Gaumard sollen Ihnen dabei helfen, mehr darüber zu erfahren, wie Sie Ihre Simulatoren am besten nutzen können, sowie über die vielen Funktionen und Möglichkeiten, die sie Ihnen bieten. Diese Webinare sind für bestehende Reavita-Kunden kostenlos.

Themen sind u.a.

  • Einführung in die Arbeit mit Hal S3201
  • Sim-Tech (technische) Ausbildung

Die Verwendung der neuesten Hilfsmittel wie interaktive Hintergründe und Live-Abstimmungen sorgen für ein praxisnahes und aufschlussreiches Lernen.

Die Webinare dauern 90 Minuten und sind in englischer Sprache.

Daten und Anmeldung (Website von Gaumard)

Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche? Bitte lassen Sie es Gaumard oder uns wissen.

 

Wie Simulation sich in der COVID-19-Pandemie bewährt und die Lehren daraus

Medizinische Simulation während Covid-19 und Lehren

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein Lehrbuchfall für die Anwendung der Simulation und eine Gelegenheit, dass die Simulation ihre Stärken aus. Damit bestätigt eine neue wissenschaftliche Studie aus Europa, was sich bei früheren Krisenereignissen in- und ausserhalb des Gesundheitswesens gezeigt hat. Ein medizinische Beispiel wäre der Ebola-Ausbruch.

Simulation kann bei der Reaktion auf Krisen wie COVID-19 auf mehreren Ebenen eine Rolle spielen:

  • Erstens bei der (Re-)Qualifizierung des Personals, damit es schnell in verschiedenen Positionen arbeiten kann (pädagogischer Schwerpunkt).
  • Zweitens kann die Simulation auch eine Rolle spielen, um Arbeitsabläufe, Engpässe, Abhängigkeiten usw. zu verstehen und zu optimieren (System-Fokus).
  • Drittens können die Simulation und die damit verbundenen Fähigkeiten von Simulations-Zuständigen dazu beitragen, Angehörige der Gesundheitsberufe im Umgang mit der emotionalen Belastung der Situation zu unterstützen (persönlicher Fokus).

Angesichts der Dringlichkeit der Situation ist eine sorgfältige Analyse der Lernbedürfnisse und Simulationsschwerpunkte kritisch sind, damit die Verfahren korrekt befolgt werden und dass es eine angemessene Nutzung der Ressourcen gibt, um effektive Patientenversorgung zu sichern.

Wichtige Erkenntnisse zusammengefasst:

  • Stellen Sie sicher, dass die Bedürfnisse der Organisation gut verstanden werden.
  • Informieren Sie sich darüber, welche Ressourcen – Material, Ausrüstung und Personal – zur Verfügung stehen.
  • Finden Sie ein Gleichgewicht zwischen der Bereitstellung von Lernangeboten und der Verbesserung von Systemen.
  • Seien Sie sich der potenziellen zusätzlichen Belastung bewusst, die während einer Krise auf Lernende, Ausbilder, Abteilungen, klinische Einheiten und die Organisation zukommt.
  • Denken Sie an das Wissen und die Fähigkeiten, die Ihre Lernenden benötigen, sowie an ihr Wohlergehen. Helfen Sie ihnen, sich zu schützen und wertvolle Ressourcen zu sparen.
  • Angemessene Zeit für die Problem-Analyse aufzuwenden, ist eine Investition in zukunftsfähige Lösungen.
  • Schaffen Sie ein Gleichgewicht zwischen Schnelligkeit und Gründlichkeit.

Zudem darf man laut den Autoren die langfristige Perspektive nicht vernachlässigen. Sie halten fest: «Die Krise wird abklingen und ein gewisses Gefühl eines normalen klinischen Dienstes wird sich wieder einstellen, möglicherweise mit einem Rückstand bei Aktivitäten, der während der Krise auf Eis gelegt wurden. Wie werden Sie, Ihre Kollegen und das Gesamtsystem nach dieser Situation wieder zur Normalität zurückfinden? Wie könnte „normal“ aussehen? Es könnte sehr wohl ganz anders aussehen als vor der Krise.

Besteht die Möglichkeit, z.B. die Sicherheit der Patienten, das Wohlbefinden der Angehörigen der Gesundheitsberufe oder die Arbeitsabläufe nachhaltig zu beeinflussen?

Nutzen Sie die Gelegenheit (…) einige Notizen zu machen: Die Aspekte der Krisenerfahrung können Ihnen helfen, Pläne zu entwickeln, wie Sie Simulation einsetzen, um Organisationen auf das Unerwartete und Aussergewöhnliche in der Zukunft einsetzen.»

Quelle:

Peter Dieckmann, Kjetil Torgeirsen, Sigrun Anna Qvindesland, Libby Thomas, Verity Bushell and Hege Langli Ersdal. The use of simulation to prepare and improve responses to infectious disease outbreaks like COVID-19: practical tips and resources from Norway, Denmark, and the UK. Advances in Simulation volume 5, Article number: 3 (2020)

Weitere aktuelle Erkenntnisse aus USA

Erwähnte Studien zum Nutzen von Simulation in früheren Krisen:

  • Ziv A, Wolpe PR, Small SD, Glick S. Simulation-based medical education: an ethical imperative. Simul Healthc. 2006;1(4):252–6.
  • Gaba DM. Simulation as a critical resource in the response to Ebola virus disease. Simul Healthc. 2014;9(6):337–8.
  • Biddell EA, Vandersall BL, Bailes SA, Estephan SA, Ferrara LA, Nagy KM, et al. Use of simulation to gauge preparedness for Ebola at a free-standing children’s hospital. Simul Healthc. 2016;11(2):94–9.

Weitere Informationen

(Foto: Gaumard Scientific)

custo screen 310: Neuer, robuster Langzeit-Blutdruck-Rekorder

Langzeit Blutdruckmessgerät kaufen von custo med

Custo Med, unser Partner für innovative Systemlösungen in der kardiopulmonalen Diagnostik, bringt einen neuen Langzeit-Blutdruck-Rekorder auf den Markt: Custo Screen 310 bietet Langzeit-Blutdruck inklusive Pulswellenanalyse und zentralem Blutdruck!

Er bietet mehr Patientenkomfort, hohe Sicherheit, präzise Messungen auch bei Vorhofflimmern und ist perfekt für die Messung des zentralen Blutdrucks. Zudem ist die Datenübertragung vom Rekorder zum PC drahtlos und sicher.

Die ausgezeichnete Qualität des neuen custo screen 310 zeigt sich auch darin, dass das Langzeit Blutdruckmessgerät nach den neuen Vorgaben der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie ESH-IP2010 validiert ist.

Die Produkte von custo med bewähren sich seit Jahren auch in der Schweiz: Die grösste Holter-Auswertezentrale in der Schweiz setzt über 100 Langzeit-Blutdruck-Rekorder von custo med ein. Mehr als 12’000 Arztpraxen in Deutschland setzen custo med-Produkte täglich ein. In der Schweiz setzen immer mehr Arztpraxen auf diese Lösungen. custo med-Produkte sind seit 2004 bei Reavita AG erhältlich.

Details zur neuen Lösung custo screen 310 sind nun verfügbar. Ebenso Informationen zu custo med und zur Partnerschaft mit Reavita für die Schweizer Medizin.

Kontaktieren Sie uns

Offerte/Detailinformationen Diagnostik

Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Bitte füllen Sie die mit * markierten Felder aus, damit wir Sie umgehend kontaktieren können. Alternativ können Sie uns auch gerne anrufen: 044 466 80 66.
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3 neue Studien empfehlen RobotiX Mentor für das Roboter-Chirurgie Training

Simulation in der Ausbildung zum Davinci Roboter klinische Validierung

3 neu publizierte Studien untermauern den Nutzen des RobotiX Mentor von 3D Systems/Simbionix zum Erwerb von Grundlagen der Roboterchirurgie.

1. RobotiX Mentor VR verbessert die roboterchirurgischen Fertigkeiten

“Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Abschluss des kompetenzbasierten Lehrplans “Fundamentals of Robotic Surgery” (FRS) auf der VR-Schulungsplattform RobotiX Mentor VR zu einer verbesserten Leistung in Bezug auf die roboterchirurgischen Fertigkeiten unter Neulingen in der Roboterchirurgie führte, mit ähnlichen Ergebnissen wie bei zuvor analysierten VR-Plattformen. Diese Daten liefern zusätzliche Validitätsnachweise für den FRS-Lehrplan und unterstützen den Einsatz des RobotiX Mentor für den Erwerb roboterchirurgischer Fertigkeiten.“

Demonstrating the effectiveness of the fundamentals of robotic surgery (FRS) curriculum on the RobotiX Mentor Virtual Reality Simulation Platform: John Rhodes Martin, Dimitrios Stefanidis, Ryan P. Dorin, Alvin C. Goh, Richard M. Satava & Jeffrey S. Levy. In: Journal of Robotic Surgery (2020)

2. Sehr hoher Realismus des RobotiX Mentor-Simulators

Diese Studie bestätigte die Validierungen (…) des “Fundamentals of Robotic Surgery”-Curriculums am RobotiX Mentor-Simulator (RXM). “Die Software und Hardware wurden von den Experten als realistisch bzw. sehr realistisch eingestuft (Simulator im Vergleich zum realen DaVinci Roboter). Eine hohe Relevanz des Simulators für das Training wurde von den Experten ebenfalls festgestellt. Darüber hinaus wurde die Konstruktvalidität des RXM (die Fähigkeit, zwischen einem Anfänger und einem Experten zu unterscheiden) bestätigt zwischen den 3 Gruppen „Experten“, „Mittelstufe“ und „Anfänger“ sowie zwischen den 2 Gruppen „Anfänger“ und „Experten und Mittelstufe“.

Concurrent, face, content, and construct validity of the RobotiX Mentor simulator for robotic basic skills: Muaath Alshuaibi, Cyril Perrenot, Jacques Hubert, Manuela Perez. In: International Journal of Medical Robotics and Computer Assisted Surgery (2020)

3. Alle Neulinge zeigen bessere Leistungen

Dissektion Blutgefäss da Vinci Roboter mit Simulator üben

Mit dieser Studie wurden Validitätsbeweise für die Lösung von zwei Aufgaben mit dem RobotiX-Simulator gesammelt: der Handgelenksmanipulation und wie man mit empfindlichem Gewebe umgeht und wie die Energie durch die Pedale genutzt wird (s. Bild).

„Alle Roboterchirurgie-Neulinge in unserer Studie zeigten eine verbesserte Leistung der technischen Fertigkeiten in der Roboterchirurgie, nachdem sie das auf Kenntnissen der „Fundamentals of Robotic Surgery“ (FRS) basierende Curriculum für kompetenzbasierten Fortschritt auf der RobotiX Mentor VR-Schulungs-Plattform absolviert hatten. Die während des Trainings auf diesem Virtual-Reality-Simulator erworbenen Fertigkeiten wurden auf ein realistisches Modell (aviäres Gewebe) übertragen, das für den Einsatz des tatsächlichen Roboters in der klinischen Praxis relevant ist.

Basierend auf dem Framework des „Global Evaluative Assessment of Robotic Skills“ (GEARS) zeigte jeder einzelne RobotiX Mentor-Teilnehmer eine Verbesserung der Punktzahl zwischen dem Vor- und dem Nachtest bezogen auf die Faktoren Zeit, Fehler und in jedem einzelnen GEARS-Bereich. Unter anderem wurden Verbesserungen in Geschicklichkeit, „Gewalt-Anwendung“ („Use of Force“) und Instrumentensteuerung beobachtet.“

Training benchmarks based on validated composite scores for the RobotiX robot-assisted surgery simulator on basic tasks. Erik Leijte, Linda Claassen, Elke Arts, Ivo de Blaauw, Camiel Rosman & Sanne M. B. I. Botden. In: Journal of Robotic Surgery (2020)

Weitere Informationen

Während COVID-19 die medizinische Ausbildung weiterführen – ein Beispiel

In der Medizin Online Lernen und Telemedizin während Covid-19 im Spital

In einem interessanten Blog-Post berichtet Gaumard Scientific, wie man in den USA Simulationen einsetzt, um während der COVID-19-Pandemie ein kritisches klinisches Training anzubieten.

Um sicherzustellen, dass die Gesundheitseinrichtungen personell ausreichend besetzt bleiben und die Patienten sicher versorgt werden, setzen medizinische Fakultäten auf Online-Lernen, damit die Studenten die Anforderungen an die klinische Ausbildung erfüllen können. Ein Beispiel ist das Medical College of Wisconsin (MCW).

Die Mitarbeiter des Simulations-Centers haben mit Hilfe eines Video-Conferencing-Tools einen virtuellen klinischen Prüfungsraum geschaffen, ähnlich wie die Prüfungsräume, in denen die Studenten klinische Fertigkeiten an einem Patienten-Simulator von Gaumard normalerweise üben würden.

Die virtuellen Räume bieten eine telemedizinische Erfahrung, mit der die Studenten die gleichen Fertigkeiten üben, die sie bei einem persönlichen Treffen erlernen würden.

Mitarbeiter überwachen die Studenten und stellen Fragen, während sie ein Verfahren durchführen oder mit dem Simulator interagieren. Auf diese Weise verfeinern die Studierenden ihre klinischen Fähigkeiten, während sie gleichzeitig üben, wie man Pflege durch Telemedizin anbietet.

Detailliertere Informationen finden Sie beim Reavita-Partner Gaumard Scientific.

Vorteile der medizinischen Simulation

Reavita bietet ein grosses Portfolio von Skills- und Patientensimulatoren, die unabhängig von COVID-19 wesentliche Vorteile bieten:

  • medizinisches Fachpersonal lernt mehr und schneller in realistischer Umgebung
  • Sie sparen Krankenhäuser und Rettungsdiensten enorme Kosten
  • wird Leid infolge Fehlleistungen minimiert
  • werden die Fähigkeiten des Fachpersonals objektiv messbar.

Zum Beispiel der Kinder-Simulator „Hal Pediatric“

Erfahren Sie, wie Sie Simulation in der Schweiz gewinnbringend einsetzen und welche Modelle verfügbar sind.

COVID-19-Test: „custo spiro protect bietet vollständige Barriere gegen kontaminierte Körperflüssigkeiten“

Covid-19 Spirometrie Filter Tests

In letzter Zeit besteht ein erhöhter Informationsbedarf, wie der Umgang mit Medizintechnik im Praxis- und Klinikalltag angesichts des Corona-Virus einzuschätzen ist. Zum Bakterien- und Virenfilter „custo spiro protect“ unseres Partners Custo Med ist hierbei festzuhalten:

Der Einsatz eines hochwertigen Bakterien- und Virenfilters ist bei einer Lungenfunktion grundsätzlich anzuraten.

Reavita hat „custo spiro protect“ evaluiert, weil es sich um einen hocheffizienten Filter mit mindestens 99,999 % Filtrationseffizienz gegen Viren und Bakterien handelt. Der Wert wurde in den führenden Nelson Labs ermittelt, bei Tests des Gesamtfilter (Gehäuse und Filtervlies) gemäss ASTM F2101-07.

Durch folgende Eigenschaften bietet „custo spiro protect“ einen hervorragenden Schutz für Ihre Patienten:

  • Elektrostatischer Filterkern
  • Beidseitig geschützte Filteroberfläche gegen Verunreinigung und Inspiration von Filterfasern
  • Komplett laserversiegeltes Polypropylen-Gehäuse für maximale Dichtigkeit.

Tests Coronaviren Spirometrie Filter von custo med

Bestätigung der Testresultate von Nelson Laboratories (gem. ASTM F2101-07)

Unser Partner custo med sowie die Testverantwortlichen bestätigen: „Die Filter werden bei Nelson Laboratories getestet und bestehen die BFE- (Bacterial Filtration Efficiency) und VFE- (Viral Filtration Efficiency) Tests unter Verwendung von Staphylococcus Aureus (ATCC #6538) und dem Bakteriophagen PHI X174 (Dimension ca. 0,025μm), was eine wirksame Barriere gegen Bakterien und Viren darstellt.

„Daher sind wir der Ansicht, dass unsere Filter vor diesen Viren schützen können.“

Zahlreiche dieser Reports haben gezeigt, dass die Filter als vollständige Barriere gegen kontaminierte Körperflüssigkeiten dienen und sie wurden validiert, um eine Reihe von klinisch relevanten Bakterien und Viren zu beseitigen, einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Influenza-A-Viren (H1N1: 0. 08-0.12μm), HIV (0.08μm), Hepatitis-C-Virus (0.8μm), Adenovirus (0.07μm), Cytomegalovirus (0.1μm), Orthmyxovirus (0.12μm) und Mycobacterium tuberculosis (1.0μm).

COVID-2019, MERS-CoV und SARS-CoV sind Coronavirus-Spezies und ihre Grösse reicht von 0,06 bis 0,2μm. Daher sind wir der Ansicht, dass unsere Filter vor diesen Viren schützen können.“

Weitere Informationen zu den Spirometrie-Lösungen von Reavita/Custo Med

COVID-19: So reinigen und desinfizieren Sie Philips-Geräte korrekt

Defibrillator und Defibrillator Monitor Reinigung bei Coronavirus und Covid19

Grundsätzlich: Halten Sie sich an die Massnahmen zur Covid-19-Infektionskontrolle, wie sie in den bestehenden Richtlinien festgelegt sind. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) für Spitäler und weitere Gesundheitsorganisationen:

  • Unterdruck-Isolationsräume für Patienten
  • Handschuhe, Kittel und Masken für das Pflegepersonal.

Es ist wichtig zu beachten, dass nachfolgende Empfehlungen nicht dazu gedacht sind, bestehende nationale Richtlinien oder etablierte Krankenhausprotokolle und befolgte, veröffentlichte Richtlinien und medizinische Literatur zu ersetzen.

Reinigungs- und Desinfektionsempfehlungen für Philips Geräte:

  • Reinigungsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Wischen Sie das Reinigungsmittel über die gesamte Aussenfläche und den Bildschirm des Geräts.
  • Desinfektionsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegwischtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Desinfektionsmittel über die gesamte Aussenfläche des Geräts wischen.

Geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmittel für AED, Defibrillator-Monitor u.m. von Philips:

Im Folgenden sind für jedes Philips-Gerät zugelassene Methoden und Mittel aufgeführt, die mit der WHO und der CDC übereinstimmen:

Defibrillator Monitor Reinigung Covid19 und Corona

Graphik mit Mausklick vergrössern.

Eine vollständige Liste normaler Reinigungsanweisungen finden Sie in der Gebrauchsanleitung für Ihr Philips-Gerät (oben genannte Modelle).

Achtung:

Bitte stellen Sie die von Philips empfohlenen Listen der Reinigungs- und Desinfektionsmittel der Abteilung für Infektionskontrolle des Krankenhauses zur Verfügung. Informieren Sie die Leistungserbringer im Gesundheitswesen darüber, dass die Verwendung von Mitteln, die nicht auf den von Philips empfohlenen Listen stehen, den Kunststoff beschädigen, Risse entstehen lassen und einen Austausch des Geräts erforderlich machen können.

Referenzen:

World Health Organization (WHO). Infection prevention and control during health care when novel coronavirus (nCoV) infection is suspected: Interim guidance (PDF)

Interim Clinical Guidance for Management of Patients with Confirmed Coronavirus Disease (COVID-19). Centers for Disease Control.

Reavita AG und Geräte von Philips

Reavita AG ist der einzige, von Philips autorisierte Vertragspartner in der Schweiz für obige Geräte, und dies seit dem Jahr 2000.