Wie Simulation sich in der COVID-19-Pandemie bewährt und die Lehren daraus

Medizinische Simulation während Covid-19 und Lehren

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein Lehrbuchfall für die Anwendung der Simulation und eine Gelegenheit, dass die Simulation ihre Stärken aus. Damit bestätigt eine neue wissenschaftliche Studie aus Europa, was sich bei früheren Krisenereignissen in- und ausserhalb des Gesundheitswesens gezeigt hat. Ein medizinische Beispiel wäre der Ebola-Ausbruch.

Simulation kann bei der Reaktion auf Krisen wie COVID-19 auf mehreren Ebenen eine Rolle spielen:

  • Erstens bei der (Re-)Qualifizierung des Personals, damit es schnell in verschiedenen Positionen arbeiten kann (pädagogischer Schwerpunkt).
  • Zweitens kann die Simulation auch eine Rolle spielen, um Arbeitsabläufe, Engpässe, Abhängigkeiten usw. zu verstehen und zu optimieren (System-Fokus).
  • Drittens können die Simulation und die damit verbundenen Fähigkeiten von Simulations-Zuständigen dazu beitragen, Angehörige der Gesundheitsberufe im Umgang mit der emotionalen Belastung der Situation zu unterstützen (persönlicher Fokus).

Angesichts der Dringlichkeit der Situation ist eine sorgfältige Analyse der Lernbedürfnisse und Simulationsschwerpunkte kritisch sind, damit die Verfahren korrekt befolgt werden und dass es eine angemessene Nutzung der Ressourcen gibt, um effektive Patientenversorgung zu sichern.

Wichtige Erkenntnisse zusammengefasst:

  • Stellen Sie sicher, dass die Bedürfnisse der Organisation gut verstanden werden.
  • Informieren Sie sich darüber, welche Ressourcen – Material, Ausrüstung und Personal – zur Verfügung stehen.
  • Finden Sie ein Gleichgewicht zwischen der Bereitstellung von Lernangeboten und der Verbesserung von Systemen.
  • Seien Sie sich der potenziellen zusätzlichen Belastung bewusst, die während einer Krise auf Lernende, Ausbilder, Abteilungen, klinische Einheiten und die Organisation zukommt.
  • Denken Sie an das Wissen und die Fähigkeiten, die Ihre Lernenden benötigen, sowie an ihr Wohlergehen. Helfen Sie ihnen, sich zu schützen und wertvolle Ressourcen zu sparen.
  • Angemessene Zeit für die Problem-Analyse aufzuwenden, ist eine Investition in zukunftsfähige Lösungen.
  • Schaffen Sie ein Gleichgewicht zwischen Schnelligkeit und Gründlichkeit.

Zudem darf man laut den Autoren die langfristige Perspektive nicht vernachlässigen. Sie halten fest: «Die Krise wird abklingen und ein gewisses Gefühl eines normalen klinischen Dienstes wird sich wieder einstellen, möglicherweise mit einem Rückstand bei Aktivitäten, der während der Krise auf Eis gelegt wurden. Wie werden Sie, Ihre Kollegen und das Gesamtsystem nach dieser Situation wieder zur Normalität zurückfinden? Wie könnte „normal“ aussehen? Es könnte sehr wohl ganz anders aussehen als vor der Krise.

Besteht die Möglichkeit, z.B. die Sicherheit der Patienten, das Wohlbefinden der Angehörigen der Gesundheitsberufe oder die Arbeitsabläufe nachhaltig zu beeinflussen?

Nutzen Sie die Gelegenheit (…) einige Notizen zu machen: Die Aspekte der Krisenerfahrung können Ihnen helfen, Pläne zu entwickeln, wie Sie Simulation einsetzen, um Organisationen auf das Unerwartete und Aussergewöhnliche in der Zukunft einsetzen.»

Quelle:

Peter Dieckmann, Kjetil Torgeirsen, Sigrun Anna Qvindesland, Libby Thomas, Verity Bushell and Hege Langli Ersdal. The use of simulation to prepare and improve responses to infectious disease outbreaks like COVID-19: practical tips and resources from Norway, Denmark, and the UK. Advances in Simulation volume 5, Article number: 3 (2020)

Weitere aktuelle Erkenntnisse aus USA

Erwähnte Studien zum Nutzen von Simulation in früheren Krisen:

  • Ziv A, Wolpe PR, Small SD, Glick S. Simulation-based medical education: an ethical imperative. Simul Healthc. 2006;1(4):252–6.
  • Gaba DM. Simulation as a critical resource in the response to Ebola virus disease. Simul Healthc. 2014;9(6):337–8.
  • Biddell EA, Vandersall BL, Bailes SA, Estephan SA, Ferrara LA, Nagy KM, et al. Use of simulation to gauge preparedness for Ebola at a free-standing children’s hospital. Simul Healthc. 2016;11(2):94–9.

Weitere Informationen

(Foto: Gaumard Scientific)

custo screen 310: Neuer, robuster Langzeit-Blutdruck-Rekorder

Langzeit Blutdruckmessgerät kaufen von custo med

Custo Med, unser Partner für innovative Systemlösungen in der kardiopulmonalen Diagnostik, bringt einen neuen Langzeit-Blutdruck-Rekorder auf den Markt: Custo Screen 310 bietet Langzeit-Blutdruck inklusive Pulswellenanalyse und zentralem Blutdruck!

Er bietet mehr Patientenkomfort, hohe Sicherheit, präzise Messungen auch bei Vorhofflimmern und ist perfekt für die Messung des zentralen Blutdrucks. Zudem ist die Datenübertragung vom Rekorder zum PC drahtlos und sicher.

Die ausgezeichnete Qualität des neuen custo screen 310 zeigt sich auch darin, dass das Langzeit Blutdruckmessgerät nach den neuen Vorgaben der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie ESH-IP2010 validiert ist.

Die Produkte von custo med bewähren sich seit Jahren auch in der Schweiz: Die grösste Holter-Auswertezentrale in der Schweiz setzt über 100 Langzeit-Blutdruck-Rekorder von custo med ein. Mehr als 12’000 Arztpraxen in Deutschland setzen custo med-Produkte täglich ein. In der Schweiz setzen immer mehr Arztpraxen auf diese Lösungen. custo med-Produkte sind seit 2004 bei Reavita AG erhältlich.

Details zur neuen Lösung custo screen 310 sind nun verfügbar. Ebenso Informationen zu custo med und zur Partnerschaft mit Reavita für die Schweizer Medizin.

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Während COVID-19 die medizinische Ausbildung weiterführen – ein Beispiel

In der Medizin Online Lernen und Telemedizin während Covid-19 im Spital

In einem interessanten Blog-Post berichtet Gaumard Scientific, wie man in den USA Simulationen einsetzt, um während der COVID-19-Pandemie ein kritisches klinisches Training anzubieten.

Um sicherzustellen, dass die Gesundheitseinrichtungen personell ausreichend besetzt bleiben und die Patienten sicher versorgt werden, setzen medizinische Fakultäten auf Online-Lernen, damit die Studenten die Anforderungen an die klinische Ausbildung erfüllen können. Ein Beispiel ist das Medical College of Wisconsin (MCW).

Die Mitarbeiter des Simulations-Centers haben mit Hilfe eines Video-Conferencing-Tools einen virtuellen klinischen Prüfungsraum geschaffen, ähnlich wie die Prüfungsräume, in denen die Studenten klinische Fertigkeiten an einem Patienten-Simulator von Gaumard normalerweise üben würden.

Die virtuellen Räume bieten eine telemedizinische Erfahrung, mit der die Studenten die gleichen Fertigkeiten üben, die sie bei einem persönlichen Treffen erlernen würden.

Mitarbeiter überwachen die Studenten und stellen Fragen, während sie ein Verfahren durchführen oder mit dem Simulator interagieren. Auf diese Weise verfeinern die Studierenden ihre klinischen Fähigkeiten, während sie gleichzeitig üben, wie man Pflege durch Telemedizin anbietet.

Detailliertere Informationen finden Sie beim Reavita-Partner Gaumard Scientific.

Vorteile der medizinischen Simulation

Reavita bietet ein grosses Portfolio von Skills- und Patientensimulatoren, die unabhängig von COVID-19 wesentliche Vorteile bieten:

  • medizinisches Fachpersonal lernt mehr und schneller in realistischer Umgebung
  • Sie sparen Krankenhäuser und Rettungsdiensten enorme Kosten
  • wird Leid infolge Fehlleistungen minimiert
  • werden die Fähigkeiten des Fachpersonals objektiv messbar.

Zum Beispiel der Kinder-Simulator „Hal Pediatric“

Erfahren Sie, wie Sie Simulation in der Schweiz gewinnbringend einsetzen und welche Modelle verfügbar sind.

COVID-19-Test: „custo spiro protect bietet vollständige Barriere gegen kontaminierte Körperflüssigkeiten“

Covid-19 Spirometrie Filter Tests

OVIDOIn letzter Zeit besteht ein erhöhter Informationsbedarf, wie der Umgang mit Medizintechnik im Praxis- und Klinikalltag angesichts des Corona-Virus einzuschätzen ist. Zum Bakterien- und Virenfilter „custo spiro protect“ unseres Partners Custo Med ist hierbei festzuhalten:

Der Einsatz eines hochwertigen Bakterien- und Virenfilters ist bei einer Lungenfunktion grundsätzlich anzuraten.

Reavita hat „custo spiro protect“ evaluiert, weil es sich um einen hocheffizienten Filter mit mindestens 99,999 % Filtrationseffizienz gegen Viren und Bakterien handelt. Der Wert wurde in den führenden Nelson Labs ermittelt, bei Tests des Gesamtfilter (Gehäuse und Filtervlies) gemäss ASTM F2101-07.

Durch folgende Eigenschaften bietet „custo spiro protect“ einen hervorragenden Schutz für Ihre Patienten:

  • Elektrostatischer Filterkern
  • Beidseitig geschützte Filteroberfläche gegen Verunreinigung und Inspiration von Filterfasern
  • Komplett laserversiegeltes Polypropylen-Gehäuse für maximale Dichtigkeit.

Tests Coronaviren Spirometrie Filter von custo med

Bestätigung der Testresultate von Nelson Laboratories (gem. ASTM F2101-07)

Unser Partner custo med sowie die Testverantwortlichen bestätigen: „Die Filter werden bei Nelson Laboratories getestet und bestehen die BFE- (Bacterial Filtration Efficiency) und VFE- (Viral Filtration Efficiency) Tests unter Verwendung von Staphylococcus Aureus (ATCC #6538) und dem Bakteriophagen PHI X174 (Dimension ca. 0,025μm), was eine wirksame Barriere gegen Bakterien und Viren darstellt.

„Daher sind wir der Ansicht, dass unsere Filter vor diesen Viren schützen können.“

Zahlreiche dieser Reports haben gezeigt, dass die Filter als vollständige Barriere gegen kontaminierte Körperflüssigkeiten dienen und sie wurden validiert, um eine Reihe von klinisch relevanten Bakterien und Viren zu beseitigen, einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Influenza-A-Viren (H1N1: 0. 08-0.12μm), HIV (0.08μm), Hepatitis-C-Virus (0.8μm), Adenovirus (0.07μm), Cytomegalovirus (0.1μm), Orthmyxovirus (0.12μm) und Mycobacterium tuberculosis (1.0μm).

COVID-2019, MERS-CoV und SARS-CoV sind Coronavirus-Spezies und ihre Grösse reicht von 0,06 bis 0,2μm. Daher sind wir der Ansicht, dass unsere Filter vor diesen Viren schützen können.“

Weitere Informationen zu den Spirometrie-Lösungen von Reavita/Custo Med

COVID-19: So reinigen und desinfizieren Sie Philips-Geräte korrekt

Defibrillator und Defibrillator Monitor Reinigung bei Coronavirus und Covid19

Grundsätzlich: Halten Sie sich an die Massnahmen zur Covid-19-Infektionskontrolle, wie sie in den bestehenden Richtlinien festgelegt sind. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) für Spitäler und weitere Gesundheitsorganisationen:

  • Unterdruck-Isolationsräume für Patienten
  • Handschuhe, Kittel und Masken für das Pflegepersonal.

Es ist wichtig zu beachten, dass nachfolgende Empfehlungen nicht dazu gedacht sind, bestehende nationale Richtlinien oder etablierte Krankenhausprotokolle und befolgte, veröffentlichte Richtlinien und medizinische Literatur zu ersetzen.

Reinigungs- und Desinfektionsempfehlungen für Philips Geräte:

  • Reinigungsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Wischen Sie das Reinigungsmittel über die gesamte Aussenfläche und den Bildschirm des Geräts.
  • Desinfektionsmittel auf ein weiches, fusselfreies Tuch auftragen oder ein Einwegwischtuch verwenden. Das Tuch oder Wischtuch sollte gesättigt sein, aber nicht tropfen.
  • Desinfektionsmittel über die gesamte Aussenfläche des Geräts wischen.

Geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmittel für AED, Defibrillator-Monitor u.m. von Philips:

Im Folgenden sind für jedes Philips-Gerät zugelassene Methoden und Mittel aufgeführt, die mit der WHO und der CDC übereinstimmen:

Defibrillator Monitor Reinigung Covid19 und Corona

Graphik mit Mausklick vergrössern.

Eine vollständige Liste normaler Reinigungsanweisungen finden Sie in der Gebrauchsanleitung für Ihr Philips-Gerät (oben genannte Modelle).

Achtung:

Bitte stellen Sie die von Philips empfohlenen Listen der Reinigungs- und Desinfektionsmittel der Abteilung für Infektionskontrolle des Krankenhauses zur Verfügung. Informieren Sie die Leistungserbringer im Gesundheitswesen darüber, dass die Verwendung von Mitteln, die nicht auf den von Philips empfohlenen Listen stehen, den Kunststoff beschädigen, Risse entstehen lassen und einen Austausch des Geräts erforderlich machen können.

Referenzen:

World Health Organization (WHO). Infection prevention and control during health care when novel coronavirus (nCoV) infection is suspected: Interim guidance (PDF)

Interim Clinical Guidance for Management of Patients with Confirmed Coronavirus Disease (COVID-19). Centers for Disease Control.

Reavita AG und Geräte von Philips

Reavita AG ist der einzige, von Philips autorisierte Vertragspartner in der Schweiz für obige Geräte, und dies seit dem Jahr 2000.

Empfehlungen zur Prävention und Behandlung von COVID-19 in mehreren Sprachen für Mediziner

Suchergebnisse Webergebnisse COVID-19 - Wissen für Mediziner und Spital

Um diesen Kampf gegen COVID-19 zu gewinnen, müssen wir zusammenarbeiten und unsere Erfahrungen auf der ganzen Welt austauschen. Darum stellt Reavita AG unsern Kunden und Partnern professionelle Empfehlungen und Hilfeleistungen zur Verfügung.

„Handbuch zur Prävention und Behandlung von COVID-19“ in deutsch, französisch und englisch

Verfasst von Experten des Krankenhauses der Medizinischen Fakultät der Universität Zhejiang. Es basiert auf realen Behandlungserfahrungen und vergleicht und analysiert diese Erfahrungen anderer Experten in China. Das Krankenhaus hat laut Eigenangaben in 50 Tagen 104 positiv auf COVID-19 getestete Patienten behandelt: „Es gab null Todesfälle bei diagnostizierten Patienten, null falsch diagnostizierte Patienten und null Infektionen beim medizinischen Personal.“

Zielgruppen in der Medizin:

Krankenhaus, Krankenpflege und Ambulanzen

Inhalt:

Das Handbuch bietet auf 66 Seiten umfassende Richtlinien und bewährte Praktiken von Chinas Top-Experten für den Umgang mit COVID-19.

Deutsche Version (PDF)

Handbuch zur Prävention und Behandlung von COVID-19

Französische Version (PDF)

Manuel de prévention et de traitement du COVID-19

Englische Version (PDF)

Handbook of COVID-19 Prevention and Treatment (Compressed) v2

Die hochauflösenden, zum Druck geeigneten PDF-Versionen gibt es hier zum Gratis-Download.

Empfehlungen von Fachgesellschaften

Zielgruppen in der Medizin:

Ärzte, Notfallmedizin, Chirurgie, innere Medizin, Pflegepersonal, Bronchologie, Echokardiographie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Kardiologie, Anästhesiologen

Inhalt:

Nach medizinischem Fachgebiet gruppierte Liste von Zusammenfassungen und Links, wird aktualisiert.

Autoren:

Diverse Fachgesellschaften aus Europa, USA und China. Zusammengestellt von Reavita-Partner 3D Systems/Simbionix, spezialisiert auf hochwertige medizinische Simulation.

Gesammelte Empfehlungen:

Website von 3D Systems/Simbionix

 

Bessere Qualität, niedrigere Kosten mit Philips und dem KIS

Zwei hochwertige Philips-Lösungen für sicheren Datenaustausch und effizientes Datenmanagement nahtlos integriert in Ihre heutige und künftige Spital-Informatik.

IntelliSpace ECG EKG-Management-System von Philips

Wenn sie genau am richtigen Ort und genau zur richtigen Zeit vorliegen, können EKGs effizienter genutzt werden, ermöglichen höhere Diagnosesicherheit und gleichzeitig sinken die Kosten . Optimieren Sie die Erfassung, Nutzung und Weitergabe von EKG-Daten mit dem Datenmanagement-System Philips IntelliSpace ECG (iECG)

Relevante Stärken:

  • Eine spezielle Konfiguration nach Ihren Anforderungen
  • Vereinfachte Arbeitsabläufe durch zentralen Zugriffspunkt
  • Geringere Kosten durch moderne dreistufige Software-Architektur und Blade-Technologie
  • Hohe Effizienz durch automatisierten Arbeitsablauf
  • Vereinfachte Arbeitsabläufe durch zentralen Zugriffspunkt
  • Industriestandards wie HL7 für eine zuverlässige Leistung
  • Erweiterbares System, das mit Ihren Anforderungen wächst

Video: Wie Kunden Philips IntelliSpace ECG erfolgreich nutzen (YouTube, 3‘51“)

Detail-Informationen und Spezifikationen vom Schweizer Philips-Partner Reavita

KIS/HIS-Schnittstelle IntellibridgeEnterprise

Die modernen Philips-EKGs ermöglichen den Datenaustausch mit dem Klinikinformations-System KIS. Die zukunftsgerichtete KIS/HIS-Schnittstelle IntellibridgeEnterprise IBE ermöglicht den zeit- und kostensparenden Workflow. Es ist eine einzige – auf Standards basierende – Schnittstelle für zahlreiche Philips-Systeme und bietet damit eine unerreichte Interoperabilität.

KIS im Spital und Interoperabilität im Datenmanagement
Philips-Produkte bei Kunden ohne und mit Intellibridge

Relevante Stärken:

  • Verringerung von Komplexität und Kosten
  • Geringer Aufwand dank Automatisierungsfunktionen
  • Standards-basierter HL7-Datenaustausch für KIS verschiedener Hersteller
  • bessere Nutzung der bestehenden Infrastruktur sicherstellen
  • andere Informationssysteme (Forschungsdaten) können angebunden werden

Video: Case Study einer grossen US-Klinik (YouTube, 3‘48“, englisch)

Detail-Informationen und Spezifikationen vom Schweizer Philips-Partner Reavita

Wie man Image und Qualität der Schweizer Ärzte verbessert

Verhaltenskodex FMCH soll Image Schweizer Aerzte Qualität verbessern

Der Verband FMCH sorgt sich um das Image von chirurgisch und invasiv tätigen Ärzten in der Schweiz, die vermehrt als Sündenböcke für die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen hinhalten müssen. Dies meldeten Medien vor kurzem. Die „NZZ“ schrieb gar „die einstigen Halbgötter in Weiss haben ein Imageproblem“.

Ein Anlass zur Berichterstattung bot der neue Verhaltenskodex der FMCH, der den Umgang mit Patienten, weiteren Leistungserbringern, Medizinbranche und Kostenträgern regeln sowie die Qualität positiv beeinflussen soll.

Neben diesem „Code of Behaviour“ kann das Image und die medizinische Qualität mit verstärktem Einsatz von Simulatoren verbessert werden. Warum? Weil man mit Skills- und Patientensimulatoren regelmässig die eigenen Fähigkeiten üben und objektiv überprüfen kann: Genügt ein Facharzt nicht nur den hohen ethischen und rechtlichen Anforderungen, sondern auch den qualitativen?

Simulationstrainings sollten auch in der Schweiz Teil des lebenslangen Lernens werden, dies fordern immer mehr Fachleute. In andern Ländern wird immer deutlicher, dass Simulation zukünftig nicht mehr aus dem chirurgischen Weiterbildungsangebot wegzudenken sein wird. Die Argumente dafür:

  • Studien zeigen, dass regelmässiges Üben von Eingriffen mit Simulation die Lernkurve bei Anfängern und Fortgeschrittenen steigern bzw. verkürzen kann.
  • Speziell mit Virtual-Reality-Simulatoren können Übungen mit einstellbaren Schwierigkeitsstufen gemacht werden, beliebig oft wiederholt oder verändert werden.
  • Mit Simulatoren kann man lernen, seltene Spezial- und Notfälle gut zu beherrschen, ebenso komplexe Situationen.
  • Virtual-Reality-Simulatoren ermöglichen es dank neuesten Technologien ein sehr gutes Nachempfinden der Gewebemanipulation, ohne dass frische Organe zur Verfügung stehen müssen.
  • Je nach Leistungsgrad können Distraktoren integriert werden, um Krisensituationen zu simulieren und den Umgang mit ihnen zu verbessern.
  • Das Errechnen von Kennzahlen sowie eine Fehleranalyse durch den Simulator macht es möglich, ein objektives Feedback zu erhalten.
  • Auch in der Schweiz fehlen ausreichende Kapazitäten, um Weiterbildung ausschliesslich am Patienten durchzuführen.

CRM: Mit Simulation kann man „Human Factors“ endlich üben

Nicht zuletzt ermöglichen Simulatoren das Trainieren von nicht-medizinischen Fähigkeiten als Team. Dies ist von unschätzbarem Wert, weil die Mehrheit der Zwischenfälle aus menschlichen Faktoren entstehen. Mit Simulatoren können reale Operationssituationen für die Aus- und Weiterbildung nachgestellt werden.

Damit wird das Crew Resource Management (CRM) in unterschiedlichen Aspekten verbessert:

  • Zusammenarbeit
  • Interaktion
  • Entscheidungsfindung (Bsp. Patientenübernahme: Habe ich einfach die erste Diagnose übernommen? Hat mich etwas vom Denken abgehalten?)
  • Kommunikation (wird Klartext geredet? Hat ein Team eine gemeinsame Sprache?)
  • sicheres Handeln unter Stress (entsteht ein Fehler, weil man zu sehr auf ein Problem fokussiert und anderes ausblendet wird („Fixierungsfehler“)? Verhinderung von Medikationsfehlern)
  • offener, angstfreier Umgang mit Fehlern.

All dies kann man in einer geschützten Umgebung besser trainieren und damit die Team-Performance verbessern. Und Medizin muss geübt werden, am besten mit Simulation.

Als Experten für medizinische Simulation haben wir weitere Argumente für Skills- und Patientensimulatoren zusammengestellt.

Die Praxis und Studien zeigen, dass aus dem Training mit Simulation bspw. signifikant kürzere Operationszeiten und niedrigere Fehlerquoten resultieren.

Simulation und Reavita AG

Die reavita AG ist seit 2000 auf Medizinaltechnologie und zugehörige Services spezialisiert.

Im Bereich Simulation ist die Zürcher Firma autorisierter Vertragspartner für die Schweiz für mehrere ausgewählte Anbieter:

Patientensimulation von Gaumard,

Skills-Simulation von 3D/Simbionix,

Debriefing-Systeme von Nordic Simulators

Simulations-Beratung von AMC Sim Centers.

Vorbilder für die Medizin gibt es

In der kommerziellen Luftfahrt stellt das Training der Piloten im Simulator einen integralen Bestandteil der Aus- und Weiterbildung dar. Es wäre sogar denkbar, dass qualitativ nicht genügende Mediziner und „schwarze Schafe“ ihre Lizenz verlieren könnten, wie es bei Piloten seit Jahren der Fall ist. Das Ausmerzen von Phantasiebezeichnungen auf Briefköpfen oder das Verhindern von Operationen ohne medizinischen Anlass, wie es der FMCH-Verhaltenskodex durchsetzen will, ist gut. Aber es gibt auch weitere Innovationen, die in der Schweiz die Qualität und das Image der Mediziner steigern könnten.

(Illustration: undraw)

„Dieser Defibrillator-Monitor ist ein technologischer Durchbruch“

Rettungshelikopter mit Defibrillator Monitor Live Datenübertragung von Philips RDT Tempus ALS

Die „BBC“ zeigt, wie und warum die Air Ambulance Kent Surrey Sussex den Tempus ALS Defibrillator-Monitor von Philips RDT einsetzt. Speziell thematisiert wird der technologische Durchbruch – Live-Streaming aller Vitaldaten und Bilder in den Schockraum des Spitals.

„Zentral ist, dass wir mit dem Tempus sehen können, in welcher Verfassung der Patient tatsächlich ist! Dies nicht nur in einem Augenblick, sondern wir verfolgen den Patienten in Echtzeit“, sagt der Verantwortliche Arzt der Air Ambulance Kent Surrey Sussex den TV-Journalisten.

Sehen Sie selbst: Die aktuelle „BBC-Reportage“ (2’20“, via LinkedIn-Post des Reavita-Partners)

Detail-Informationen zur revolutionären Plattform

Erste Luftretter setzen auf Live-Übertragung von Patientendaten

Rettungshelikopter mit Defibrillator Monitor Live Datenübertragung von Philips RDT Tempus ALS

Die Luftrettung Kent Surrey Sussex (AAKSS) hat entschieden, ihre Rettungshubschrauber mit dem RDT Tempus ALS von Philips und der webbasierten Software Philips IntelliSpace Corsium auszustatten.

Es ist das weltweit das erste Mal, dass die Teams des Helicopter Emergency Service (HEMS), zu denen ein Arzt und ein Sanitäter gehören, medizinische Informationen über Patienten – inkl. EKG, Körpertemperatur, Herzrhythmus, Puls- und Atemfrequenz und Blutdruck – vom Unfallort bis zum empfangenden Krankenhaus sowie das Bereitschaftsflugzeugteam übertragen können.

David Welch, CEO der Luftrettung Kent Surrey Sussex sagt: „Dies wird einen sehr wichtigen Beitrag dazu leisten, Leben zu retten und den Therapierfolg (Outcome) der Patienten im gesamten Südosten zu verbessern. Da AAKSS die Anwendung in der Praxis demonstriert, sind wir zuversichtlich, dass die Technologie auch von anderen Ambulanzen und Partnern im Gesundheitswesen eingesetzt wird.“

AAKSS versorgt eine lokale Bevölkerung von 4,7 Millionen Menschen in ganz Südostengland und Millionen weitere, die jedes Jahr durch die Region reisen.

Dr. Richard Lyon: „Eine enorme Chance für unser Team“

„In Notsituationen, in denen jede Sekunde zählt, bietet die Möglichkeit, die physiologischen Daten eines Patienten von einem Unfallort aus in Echtzeit zu übertragen – ob am Boden oder unterwegs in der Luft – eine enorme Chance für unser Team, die Therapieerfolge unserer Patienten zu verbessern“, sagte Dr. Richard Lyon, Associate Medical Director, Air Ambulance Kent Surrey Sussex. „Diese Zusammenarbeit mit Philips RDT ermöglicht es unseren Teams, unseren Empfangskrankenhäusern eine bessere medizinische Beratung aus der Ferne zu geben, um sich besser auf die Ankunft des Patienten vorzubereiten. Als Organisation, die sich ständig bemüht, die Patientenversorgung durch Innovation zu verbessern, freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Philips RDT und sehen den positiven Nutzen dieser neuartigen Technologie.“

Sichere Datenübertragung mit EDS-Technologie

Die Philips RDT Enhanced Data Service (EDS)-Technologie ermöglicht eine sichere verschlüsselte Übertragung der Patientendaten. EDS minimiert Datenpakete, um die Zuverlässigkeit bei geringer Bandbreite zu erhöhen und um Datenverluste während der Übertragung zu vermeiden.

Philips RDT Tempus ALS Schweizer Rettungsdienst

Web-basierte Software-Plattform Philips IntelliSpace Corsium

IntelliSpace Corsium erweitert den Umfang des sicheren Datenaustausches und der sicheren Versorgung der präklinischen Notfallmedizin wesentlich.

Die Tempus ALS-Lösung besteht aus dem sehr leichten und robusten Vitalparameter-Monitor Tempus Pro und dem kleinen und leistungsstarken Tempus LS Defibrillator. Die Monitor- und Defibrillatorgeräte tauschen drahtlos Daten aus und übertragen Patienten-Vitaldaten, Wellenformen und Bilder in Philips IntelliSpace Corsium, eine webbasierte Softwareplattform.
So wird nicht nur interaktive EKG-Messung und die Kommunikation Helikopter – Spital möglich, sondern auch die nahtlose Integration in die elektronische Patientenversorgung (ePCR).

Exklusiv bei Reavita verfügbar in der Schweiz

RDT Tempus ALS von Philips und die Software Philips IntelliSpace Corsium sind exklusiv in der Schweiz beim Experten für Notfallmedizin und Reanimation Reavita verfügbar.

Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen oder eine Offerte.

 

„Air ambulance departing – geograph.org.uk – 600704.jpg“ by GeograBot is licensed under CC BY-SA 2.0