Auf einen Blick
 

Symptome, die man kennen muss

Es kann jeden treffen
Jederzeit, überall - immer unerwartet

Das Herz kann jederzeit still stehen. Bei jedem. Überall. In der Schweiz steht jede Stunde ein Herz still. Nur manchmal gehen dem kompletten Stillstand Warnzeichen voraus. Dann gilt es, rasch zu handeln. Und besser ein Mal zuviel Notruf 144 wählen.

Das Herz kann bspw. nach einem Herzinfarkt still stehen. Warnzeichen: Schmerz- oder Engegefühl in der Brust, Kurz-atmigkeit, Übelkeit, Erbrechen, kalte Schweissausbrüche. Dabei können sich die Schmerzen in die Schultern, den
Nacken oder bis zu den Armen ausbreiten.

Bei Herzrhythmus-Störungen: Blutdruckabfall, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühle und Schwächeanfälle, unangenehmes Herzklopfen (linke Brustseite, Hals, Ohren oder Bauchgegend). Manche sog "Arrhythmien" werden überhaupt nicht bemerkt, manche als störend empfunden, einige können zu Bewusstlosigkeit führen. (1)

Meistens aber fehlen warnende Symptome. Das Opfer bricht plötzlich zusammen, atmet nicht mehr und ist bewusstlos. Diagnose: Herzstillstand. Jetzt zählt jede Sekunde!

Notfall-Ablauf

1. Alarmieren Sie umgehend (Telefon 144)

2. Beginnen Sie mit der Cardiopulmonalen Reanimation CPR

3. Schliessen Sie den Defibrillator AED an

4. Folgen Sie den Anweisungen des Defibrillators

5. Der eintreffende Rettungsdienst löst Sie ab

In den meisten Fällen ist das Herz des Opfers vor dem Komplettstillstand noch ein paar Minuten am flimmern (sog Kammerflimmern). Dieses Kammerflimmern kann einzig mit der Defibrillation (dosierter Stromstoss) beendet werden. Mit effizienter Herzmassage wird die Dauer des Kammerflimmerns oft verlängert, aber nicht beendet.

Ohne Herzmassage und ohne Defibrillation wird das Kammer-flimmern immer kleiner bis gar keine Herzaktivität mehr vorhanden ist (sog Asystolie). Höchstens Medikamente können jetzt noch helfen.

Der Notfall-Kurs gibt Sicherheit, im Notfall rasch handeln zu können.

Kontaktieren Sie Reavita AG - bereiten Sie sich vor.  Wir beraten Sie gerne, auch persönlich vor Ort.

(1) Quelle: "Herzrhythmusstörungen, Patienteninformation der Schweiz. Herzstiftung, Bern".

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